Sommerlager

Das Sommerlager 2019 ist bereits wieder Geschichte.
Am Sonntag 7. Juli brach die Jungwacht Entlebuch wieder zum jährlichen Highlight, dem Sommerlager, auf. Dieses Jahr mit dem Motto «Apollo36 – Astronauten gesucht». Nach dem Lagersegen, der dieses Jahr wieder traditionell in der Kirche stattfand, reiste die Schar über Malters nach Eigenthal. Von da an marschierten wir auf die Krienseregg, wo wir mit den Gondeln wieder ins Tal fuhren. Bis zum Lagerplatz in Herznach AG reisten wir wieder mit dem ÖV. Am Abend wurden den Kindern die Lagerregeln vorgestellt und der eigene Lagersong wurde ein erstes Mal geübt. In der Nacht auf Montag fand dann die Gruselnacht statt und die Kinder wurden geweckt, um einen kleinen Parkour zu absolvieren. Am Dienstag wurde der Lagerplatz eingerichtet und verbessert. Dabei fanden wir eine Videobotschaft von verschollenen Astronauten. Damit wir den Astronauten helfen konnten, fand am Abend ein Spacegame statt, bei dem unsere jungen Astronauten erste Erfahrungen fürs Weltraum-Leben sammeln konnten. Am Tag 3 unserer Apollo36-Mission ging es weiter mit der Ausbildung und die Kinder erhielten einen Crashkurs in Pioniertechnik. Am Nachmittag konnte dieses erlernte Wissen in einem weiteren Spacegame angewendet werden und die Buben stellten eigenes Popcorn her. Den Abend verbrachten alle gemütlich am Lagerfeuer. Am Mittwoch erkundeten die Kinder die Umgebung. Am Morgen fand deshalb passend dazu ein Geländespiel im Wald statt. Am Nachmittag gingen alle gemeinsam nach Herznach, um das nahe Dorf mit einem Orientierungslauf ebenfalls etwas besser kennenzulernen. Am Abend durften sich die Buben mit freiem Spiel auf dem Lagerplatz austoben. Am Donnerstag machten wir uns dann auf den Weg, die verschollenen Astronauten zu suchen. Wir wanderten los, merkten aber bereits nach dem Mittag, dass unsere kleinen Astronauten noch nicht im Stande waren unsere Rakete zu lenken. So kehrten wir um und fanden mit Karte und Kompass wieder auf den Lagerplatz. Am Abend fand der traditionelle Casino-Abend statt. Ob am Roulette, beim Pokern, Black Jack oder am Wetttisch, die Kinder hatten genug Möglichkeiten, ihr Geld zu verspielen. Damit die Kinder wieder fit waren für die Suche nach den verschollenen Astronauten, durften sie sich am nächsten Morgen verwöhnen lassen. An verschiedenen Posten konnten sie bestes Wellness geniessen. Zudem konnte eine weitere Botschaft der verschollenen Astronauten entschlüsselt werden: Die Astronauten wurden von Aliens bei sich aufgenommen. Also wollten wir so schnell wie möglich nachreisen. So bauten wir am Nachmittag diverse kleine Raketen und eine grosse Rakete. Die kleineren Raketen wurden danach am Abend im einem Spiel getestet. Am Samstag konnten die Buben ausschlafen. Danach brachen wir mit unserer Rakete auf nach Aarau, um dort eine neue Spezies zu erkunden. Mit verschiedenen «Pranks» testen wir die Einwohner von Aarau auf ihren Humor und ihre Lockerheit. Am Gruppenabend gingen die Kinder in Klassen geteilt in verschiedene Richtungen. Ob Kino oder Dessert essen, die Kinder konnten den Abend in vollen Zügen geniessen. Die Astronautenausbildung war somit abgeschlossen. Allerdings mussten die Kinder am Sonntag an einem Postenlauf geprüft werden, um zu sehen, ob sie überhaupt bereit sind, unsere verschollenen Astronauten zu finden. Zu Besuch an diesem Tag waren auch diverse Ex-Leiter (sogar mit Dessert). Nach dem Mittag durften wir uns in der Badi Frick erholen. Am Abend übergaben die Leiter das Zepter symbolisch der 8. Klasse, die am Montag die Suche nach den Astronauten leitete. Der letzte Astronautentest hat gezeigt, dass die Astronauten auch ohne Leiter zurechtkommen sollten. So übernahm die 8. Klasse am Montag die Schar und das harte Training ging weiter. Am Bubentag veranstaltete die 8.Klasse nach dem Morgensport ein Spielturnier und am Nachmittag gab es ein Quiz und ein Knöbelturnier. Am Dienstag teilten sich unsere Astronauten in Gruppen auf und begaben sich auf die Überlebenstage. Dabei galt es in Gruppen in verschiedenen Dörfern eine Unterkunft und was zu essen zu organisieren. Ohne Geld! Deshalb wurden die Kinder gefilzt bevor sie gehen konnten. Für diese Kontrolle werden die Buben jedes Jahr kreativ und verstecken ihr Geld an möglichst geschicktesten Orten. Doch die Kinder hatten dann auch ohne Geld Erfolg und übernachteten beispielsweis in einer Turnhalle oder einem Gästehaus. Am Nachmittag kühlten wir uns nochmal in der Badi ab bevor am Abend der grosse Galaabend stattfand. Am Mittwoch vergnügten wir uns ein weiteres Mal in der Badi, da es so schönes Wetter war. Nach der Badi stand der grosse Galaabend an, wo Professor Sternen von seinen Erlebnissen und Erfahrungen der Astrologie erzählte. Nachdem am Mittwoch bereits der Turm weichen musste, ging es am Donnerstag definitiv ans Aufräumen. Am Morgen wurden die Zelthochbauten abgebaut, am Nachmittag wurde der Lagerplatz bis auf das Festzelt aufgeräumt. Wie in jedem Jahr wurden unsere Lausbuben am Lagergericht des letzten Abends daran erinnert, was sie als Astronaut nicht mehr machen sollten. Zum Abschluss gab es noch ein leckeres Dessert. Am Freitag stand die Heimreise an. Während ein Teil der 8. und 9. Klasse den Leitern bei den letzten Aufräumarbeiten auf dem Lagerplatz halfen, fuhren die anderen Kinder nach Zofingen, um sich noch einmal richtig zu waschen, bevor sie am Freitagnachmittag wieder zu ihren Eltern durften. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank für das Vertrauen der Eltern und bis nächstes Jahr!

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